SALAM.ORIENT 2009
Liebes Publikum!
Kreativität und Begeisterung, Recherche
und Revolte, Karriere und Barriere (Mauern in den Köpfen,
aber auch auf Ackerland) - all diese Möglichkeiten
zur Bewältigung einer störrischen Realität liegen im Orient
dichter beisammen als anderswo.
Schaffen Wirtschaftskrise und Politikverdrossenheit selbst in Europa ein Gefühl von Stillstand und Hilfl osigkeit, kann der einzementierte Status Quo im arabischen Raum, im Mittleren Osten oft tödliche Konsequenzen nach sich ziehen.
Die Feministin, der Irankenner, der Geigenvirtuose, der
Oud-Meister, die Tuareg-Band, frustrierte Jugendliche
aus dem Flüchtlingslager, der algerische Exilant, die
Inderin aus New York schaffen Flucht- und Freiräume,
erträumen Gegenwelten, schreien ihre Wut heraus
oder kreieren Neues als Vorgriff auf eine bessere
Zukunft, auf ein wenig mehr Luft zum Atmen.
Beim heurigen Festival Salam.Orient können
Sie Zeuge all dieser unterschiedlichen
Lebensäußerungen werden.
Wir wünschen Ihnen dabei eine
spannende Zeit.
Projektleiter
